Taschen-Ultraschallgerät mit kabelloser Sonde

By EchoWorld, G.Sifringer | Technologie

kabellose Sonde

Taschen-Ultraschallgerät mit kabelloser Sonde, WLAN oder Bluetooth, aber…

Seit Kurzem bieten zahlreiche Hersteller auf dem Markt (vor allem chinesische Anbieter) Ultraschall-Lösungen mit kabelloser Sonde an.

Der Vorteil dieser Geräte ist, dass sie sehr gut transportabel sind. Sie können sie in der Tasche mitnehmen und Routine-Untersuchungen am Krankenbett von Patienten, in Notaufnahmen oder an Unfallorten durchführen. Diese Systeme sind sehr klein und sehr leicht im Gewicht.

Taschen-Ultraschallgerät mit kabelloser Sonde

Taschen-Ultraschallgeräte mit kabelloser Sonde sind oft recht preiswert.

Meist ist der Preis sehr günstig, da Sie nur in den Kauf einer kabellosen Sonde investieren müssen, den Rest erledigt eine Anwendung, die Sie auf Ihrem Tablet oder Smartphone installieren müssen.

Ein Tablet oder Smartphone ist  kein medizinisches Gerät

Und hier ist Vorsicht geboten. Diese Mini-Computer wurden nicht zu diesem Zweck gemacht. Die kabellose Sonde mit WLAN oder Bluetooth schickt enorme Datenmengen an Ihr Mobilgerät. Der Prozessor arbeitet dann mit voller Geschwindigkeit und kann überhitzen! 

Und keines dieser Verbrauchergeräte erfüllt die Normen für medizinische Geräte. Lediglich die kabellose Sonde wurde vom Hersteller zertifiziert.

Persönlich würde ich diese Lösung nicht für den OP-Saal oder die Radiologie empfehlen, da der Einsatz von Mobiltelefonen dort generell untersagt ist. 

Trotzdem eine positive Anmerkung?

Obwohl die Bildgebungsleistung dieser Lösungen noch sehr begrenzt ist, können kabellose Sonden Ihnen in vielerlei Notfällen helfen, beispielsweise an Unfallorten bei Sportveranstaltungen. Dennoch können sie richtige Ultraschallgeräte noch nicht ersetzen. Sie können diese Geräte für die schnelle Diagnose einsetzen und als Hilfe, um Entscheidungen bezüglich Ihrer Patienten zu treffen.

Man muss schon anerkennen, dass die Idee trotzdem genial ist.

Und es gibt noch eine Besser Lösung, Klicken Sie hier um weiter zu lesen

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