STAN® identifiziert und analysiert automatisch Veränderungen von T-Wellen und ST-Strecke im fetalen EKG. Diese EKG-Sequenz spiegelt die Fähigkeit des Myotkards wider, auf Hypoxie zu reagieren. Ein Anstieg der T-Wellen-Amplitude im Verhältnis zur QRS-Amplitude entspricht der Verwertung der Glykogenspeicher und damit dem anaeroben Stoffwechsel des Myokards. Da der anerobe Stoffwechsel die primäre Reaktion des Fetus auf Hypoxie ist, liefert das T/QRS-Verhältnis direkte Informationen über den fetalen Status. Ein Abfall der ST-Strecke zeigt an, dass der Fetus nicht voll in der Lage ist, auf die Hypoxie zu reagieren. Das STAN® S31 System zur fetalen Hypoxiediagnostik erkennt die pathologische Veränderung und beurteilt den Schweregrad der Anomalie.
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Die ST-Intervallanalyse ist der wesentliche Bestandteil der STAN®-Methode. Der Erfolg wird aber nicht allein hierdurch begründet: Regionale Trainingszentrensorgen für den wichtigen, praxisnahen Ausbildungsprozess und stellen ein Forum dar, innerhalb dessen geübte Anwender ihre Erfahrungen an neuen STAN® -Anwender weitergeben können. Genaue und erprobte klinische Richtlinien erleichtern die Entscheidung in dringenden klinischen Notfallsituationen. Jeder Entbindungsabteilung, die die STAN® -Methode einführt, stellen wir komplette Lehrgänge unserer multimedialen Lehrmittel zur Verfügung. Erfahrene Praxisanleiter stehen für Ausbildungs- und Trainingsmaßnahmen bereit. Der Bedarf an strukturierter, standardisierter Ausbildung wurde auch bei der Analyse der Daten aus den randomisierten Studien deutlich. Zu den Versuchen gehörte auch eine vorläufige Auswertung, die bereits nach 1800 Entbindungen durchgefü;hrt wurde. Diese ergab, dass Feten aufgrund der verzögerten Einleitung notwendiger therapeutischer Maßnahmen, einer Hypoxie ausgesetzt waren. Die Behandelnden hatten ST-Ergebnisse ignoriert und die Notwendigkeit der Intervention ausschließlich nach dem CTG-Muster beurteilt. Diese Erkenntnis war der Beginn strukturierter Einzelfallanalysen mit sofortigem Feedback für die Anwender. Durch den Einsatz dieser Vorgehensweise innerhalb der zweiten Versuchsphase konnten dann wesentlich bessere Ergebnisse erzielt werden. |